MAKE IT FLAT! – Weniger ist mehr

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Flat Design – viele werden das Wort schon einmal gehört haben, doch fast täglich kommen wir damit in Berührung. Ob beim Lesen unserer E-Mails, wenn wir uns auf Internetseiten umschauen oder einfach nur eine von zahlreichen Apps auf unserem Smartphone verwenden. Selbst bei einer simplen Suchanfrage über eine der größten Suchmaschinen der Welt, entkommen wir dem Flat Design nicht. Es ist wie ein täglicher Begleiter, welcher uns in den letzten Jahren immer mehr durch die digitale Welt begleitet. Informationen werden einfacher dargestellt und Wissen verständlicher vermittelt. Es vereinfacht uns die Navigation durch Apps oder auf Internetseiten, weil wir nicht durch unnötige Effekte überladen oder irritiert werden.

Doch was ist Flat Design genau, woher kommt dieser „Trend“ und warum brauchen wir es, um unseren Alltag, welcher oft schon kompliziert genug ist, zu vereinfachen?

 

Was ist Flat Design

Beim Flat Design handelt es sich um einen Gestaltungsstil, welcher ganz bewusst auf einen Einsatz von realistisch wirkenden Texturen, Schlagschatten und auf dreidimensionale Elemente verzichtet. Durch diese bewusste Entscheidung bei der Verwendung von Flat Design, sollen Funktionalität und Simplizität in den Vordergrund rücken. Im Bereich des Interfacedesigns von Applikationen und im Webdesign ermöglicht der Einsatz dieses Gestaltungsstils neben schnelleren Ladezeiten auch eine bessere Anpassungsmöglichkeit bei den unterschiedlichsten Bildschirmgrößen von Desktop-Computer, Notebooks, Tablets oder Smartphones. Dadurch ergeben sich Eigenschaften, welche dazu führen, dass Internetseiten sowohl kompakter als auch zugleich flexibler eingesetzt werden können. Betriebssysteme und Internetpräsenzen sowie Applikationen (gerade im Bereich der mobilen Endgeräte wie Tablet oder Smartphone) sind typische Beispiele für die Möglichkeiten des Flat Designs.

 

Woher kommt Flat Design und wie hat alles angefangen?

Die öffentliche Geburtsstunde des Flat Designs gab es im Jahr 2010. Damals brachte Microsoft sein Windows Phone 7 heraus und somit kamen die berühmten Kacheln ins Spiel. Nur zwei Jahre später wurde durch das Erscheinen von Windows 8 das Flat Design in größerer Breite wahrgenommen. Die zunächst extra für die Touchscreens optimierten Kacheln wurden im neuen Gestaltungsstil umgesetzt und waren somit der Startschuss einer kleinen Revolution im Interface- und Webdesign. Da beim Flat Design auf eine realistische Darstellung von Texturen, Verzierungen, Schlagschatten und dreidimensionalen Elementen verzichtet wird, gilt hier der Ansatz „weniger ist mehr“. Im Fokus steht die Reduktion der Gestaltung auf das Wesentliche. Weiterhin kommt sehr oft Farbe ins Spiel, welche intensiv eingesetzt wird. Durch große, leere und farbige Flächen entsteht eine Konzentration auf das Wichtigste. Diese Merkmale lassen sich anhand zahlreicher bekannter Webseiten wie Audi, Google, Facebook oder Twitter wiederfinden und auch immer mehr Internetseiten orientieren sich am neuen Trend des Webdesigns. Auch Benutzeroberflächen werden nach und nach angepasst. So lassen sich auch mobile Betriebssysteme wie Android vom schlichten Design inspirieren. Auch Apple setzte im Jahr 2013 mit seinem Betriebssystem iOS 7 Elemente dieses Gestaltungsstils ein.

 

Doch wozu brauchen wir Flat Design und wie konnte es so schnell Einzug in unseren Alltag finden?

Tatsächlich wurde Flat Design erst durch den technischen Fortschritt und die Einführung von Smartphones und Tablets zum Trend. Das sich jedoch der Gestaltungsstil so schnell und stark durchsetzen konnte, verdankt er verschiedenen Entwicklungen der letzten Jahre. Zunächst werden immer mehr Geräte per Touchscreens bedient, wodurch vollkommen andere Anforderungen an die Benutzeroberflächen gestellt werden. Weiterhin werden immer mehr Webinhalte mobil aufgerufen und da aufwendige Bilder längere Ladezeiten und einen höheren Datenverbrauch hervorrufen, werden sie durch farbige Flächen ersetzt. Da heutzutage bei einem modernen Internetauftritt ein responsive Design das A und O ist, setzen Designer lieber auf flexible Flächen anstatt auf Grafiken. Auch die stetigen Weiterentwicklungen der Programmiersprachen HTML, CSS und Javascript ermöglichen es Webinhalte individueller zu gestalten und nicht mehr auf Grafikprogramme zurückgreifen zu müssen. Dazu kommt, dass die kleineren Bildschirme der Smartphones und Tablets immer umfangreicher genutzt werden und somit eine übersichtlichere Darstellung der Inhalte gefordert ist, welche mit einem Flat Design ideal umgesetzt werden kann.

 

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Symbole im Gestaltungsstil des Flat Designs. Diese treten in unserem Alltag besonders innerhalb Applikationen auf und vereinfachen die Navigation und den Informationsinhalt.

 

Flat Design – Nur ein Trend oder eine Entwicklung mit Zukunft?

Die Frage, ob es sich nur um einen kurzfristigen Trend handelt oder ob sich Flat Design auch in Zukunft dursetzen wird, beschäftigt sehr viele Designer und wird von diesen auch stark diskutiert. Fest steht allerdings, dass wir in einer Konsumgesellschaft leben und ständig mit neuen Eindrücken und Informationen überflutet werden. Auch ist bekannt, dass sich gerade im Bereich des Webdesigns immer neue Trends entwickeln und alte Vorgehensweisen schnell überholt werden. Dennoch schützt Flat Design mit seinem minimalistischen Ansatz vor einer Überflutung an Eindrücken und sorgt dafür, dass die für uns wichtigen Informationen übersichtlich dargestellt werden können.

Schon heute ist der Gestaltungsstil des Flat Designs bei modernen Internetauftritten oder Applikationen nicht mehr wegzudenken. Diese Art der gestalterischen Umsetzung von Informationen hält an und konnte sich in den letzten Jahren sogar noch weiterentwickeln, wodurch weitere Stile des Flat Designs entstanden sind.

 

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