macOS Sierra – das Aus für Adobe CS?! (UPDATE 3)

Dieser Artikel wurde das erste mal Anfang Juli 2016 veröffentlich, als die ersten öffentlichen Beta Versionen von macOS Sierra (10.12) zur Verfügung standen. Der Artikel wurde mit aktuellen Infos ergänzt – siehe…
 Update 1: 29.07.2016 → Update 2: 29.09.2016 → Update 3: 01.11.2017
Beachtenswert sind auch die Kommentare, dort sind weitere Infos und Erfahrungsberichte zu finden. Danke an der Stelle für das aktive Feedback unserer Leser'innen.

Banner macOS vs AdobeCSMit Veröffentlichung des neuen Betriebssystems macOS Sierra (10.12) ist Schluss mit der Unterstützung von Java 6 – und damit werden auch ältere Adobe Creative-Suite Versionen bis einschl. Version 6 nicht mehr auf dem Mac laufen.

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Bloatware-Warnung für Mac-Anwender

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Finger weg von fragwürdigen HIlfsprogrammen für den Mac

Aufgrund eines aktuellen Beitrages auf MacLife.de möchte auch ich an der Stelle eine klare Warnung vor #MacKeeper aussprechen. Obwohl schon seit Jahren in Verruf und auch den schlechtesten Nutzerbewertungen (z.B. auf MacUpdate.com) findet diese Soft Bloatware im wahrsten Sinne immer wieder seine Opfer unter der Mac-Anwenderschaft. Die zahlreichen Beiträge im Apple-Forum sprechen für sich.

artpic_2016-07-20Vorgeblich verspricht dieses zunächst kostenfreie „Tool“ den Anwender dabei zu helfen, seinen Mac durch verschiedene Dienste von unnötigen Ballast zu befreien oder auch vor Viren, bzw. anderen Schädlingen zu schützen. Von der ganzen Aufmachung her kommt dieses Stück Software auch ganz aufgeräumt und sehr ansprechend daher, doch es schadet mehr, als das es nützt. Schlimmer noch, es verunsichert viele Nutzer’innen in dem es nach einer ersten Kontrolluntersuchung meldet, dass auf dem jeweiligen Mac viele Probleme gefunden worden seien.

Ziel dieser Maskerade ist es, dass man den besorgten Anwender mit dieser Aktion dazu bringt, in dieser Situation dann doch die kostenpflichtigen Funktionen freischalten zu wollen. Neben diesem eher fragwürdigen Geschäftsgebaren kommt hinzu, dass sich dieses „Helferlein“ sehr tief in verschiedenste Systemordner einnistet und sich damit auch nicht so leicht wieder deinstallieren/entsorgen lässt. Das führt zu obskuren Hintergrundprozessen, die letztendlich aber nichts konkretes, geschweige denn sinnvolles tun.

Gibt es sinnvolle Wartungs- und Pflege-Tools für den Mac?

Von Haus aus bringt OS X (macOS) eigene Systemdienste mit, die sowohl für eine entsprechende Sicherheit sorgen, als auch die ein oder anderen Wartungsarbeiten erledigen. Hier gibt es z.B. tägliche, wöchentliche oder auch monatliche Wartungsroutinen die vom System selber durchgeführt werden.

Darüber hinaus gibt es aber sicherlich auch seriöse Software die man als Mac-Anweder zusätzlich nutzen kann. Empfehlen kann ich hier „TinkerTool System“ und „EtreCheck„.

  • TinkerTool System
    TInkerTool System – Oberfläche mit Funktionsauswahl (Quelle: Screenshot /AS)
    TInkerTool System – Oberfläche mit Funktionsauswahl
    (Quelle: Screenshot /AS)
  • Diese Software ist kostenpflichtig, es gibt jedoch einen Demo-/Testmodus. Die Oberfläche ähnelt vom Aufbau der Ansicht der Systemeinstellungen. Über diverse Kategorien können gezielt verschiedene Aktionen, bzw. Unterkategorien aufgerufen werden. Entwickler Marcel Bresink ist anerkannter Mac-Spezialist und Buchautor. Der kleine Schwester-Software von „TinkerTool System“ heißt nur „TinkerTool“. Diese Variante dient mehr zur optischen Anpassung von OS X oder um versteckte Funktionen zu aktivieren. Wichtig zu wissen ist, dass man die jeweils richtige Version, je nach dem eingesetzten Betriebssystem, verwendet. Auf der Website sind diese aber entsprechend gut zu finden. Auch das zeichnet die Seriösität dieser Software aus.
  • EtreCheck

    EtreCheck – Auswahlmenü nach
    EtreCheck – Auswahlmenü nach „Problemstellung“ (Quelle: Screenshot /AS)
  • Dieses kostenfreie Utility verfolgt eher eine manuellere Strategie. Zunächst kann der/die Anwender’in wählen, welches Problem ihm/ihr am jeweiligen Rechner aufgefallen ist. Aufgrund dieser Auswahl erfolgt dann die individuelle Analyse des Systems. Das am Ende erzeugte Protokoll gibt dann entsprechend Aufschluss an welcher Stelle man bestimmte Probleme im System hat. Die weiteren Schritte müssen/können dann gezielt, aber manuell vorgenommen werden.

Beide Programme nisten sich nicht in irgendwelche Systemordner ein oder installieren zusätzliche Scripte. EtreCheck kann z.B. auch direkt von einem USB-Stick aus angewendet werden.

Wer sich auf die Suche nach diesen oder ähnlichen Tools macht, dem sei hier noch mal wärmstens ans Herz gelegt, sich via Internetrecherche entsprechende  Kundenbewertungen oder Testberichte dazu anzuschauen, damit vermeidet man zu mindestens schon mal die größten „Fehltritte“.

Sie haben Probleme mit Ihren Mac oder ein merkwürdiges Verhalten bemerkt?
Gerne stehen wir Ihnen in der „Kreativen-Breite“ mit Rat und Tat zur Seite.
Sprechen Sie uns einfach an.

Gedanken zum Sinn und Unsinn von Nachrichten-Apps

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Messenger Programme und deren Dienste sprießen wie die Pilze aus dem Boden. Neben den Platzhirschen wie WhatsApp gibt es eine schier unüberschaubare Menge an Nachrichtendiensten. Der Bitkom e.V. hat eine aktuelle Marktverteilung und Nutzungsstatistik für Deutschland veröffentlicht in der die größten Dienste genannt werden.

Ohne Messenger geht es nicht (Mehr) – doch welchen nehmen?

Ich selber habe aktuell ca. 5-8 Messenger-Dienste, allein auf meinem iPhone installiert. Aus Prinzip jedoch nicht den Marktführer, aber dazu später mehr. Je nach dem wie eng man eine Messenger-App jetzt definiert, zählen z.B. auch Anbieter/Apps wie „Slack“ dazu, die ihren Fokus aber mehr auf Team- und Projektkommunikation ausgerichtet haben. Typische Vertreter für Nachrichtendienste sind eher Threema, Telegram, Wire, iMessage uvm.

Hand aufs Herz – letztendlich nervt es aber, für ein und die gleiche Funktionalität drölfzehn verschiedene Apps nutzen zu können / müssen / wollen. Und damit sind wir beim eigentlichen Kernproblem all dieser Dienste, ob nun verschlüsselt, dezentral, Cross- oder Multi-Plattform geeignet, alle können jeweils nur mit sich selbst kommunizieren: „Club-Member only!“

Jeder dieser Anbieter hat quasi seinen eigenen Sandkasten gebaut und wer darin nicht mit spielen will, der ist halt raus aus der „Community“, bzw. kommt erst gar nicht rein. Es ist daher nur allzu selbstverständlich, dass das Gros der Anwender sich auf den Markführer einschießt und sich auch nicht weiter mit anderen Möglichkeiten rumkatzebalgen will – das machen nur Nerds…

Die SMS ist nach wie vor für alle offen

canned-phone-568056_1280fgDer kleinste gemeinsame Nenner für eine Kurznachricht ist nach wie vor die SMS – da beißt die Maus kein Faden ab. Und in Zeiten von Flat-Tarifen zieht die Kostenargumentation auch nicht mehr so richtig.

Klar ist jedoch auch, das der Versand von Medien (Bilder, Dokumente, etc.) damit nicht geht. Wenn ich aber jemanden mit Gewissheit eine Text-Nachricht zukommen lassen möchte, ich aber nicht weiß, was für einen Messenger mein Adressat nun benutzt, kann ich mich aber darauf verlassen, dass eine klassische SMS immer funktioniert. Und selbst wenn ich sogar die passende Messenger-App gehabt hätte, per SMS geht es dann halt einfacher von der Hand – fertig erster.

„iMessage“ – der Ansatz ist gut

Apple hat mit iMessage eigentlich die perfekt Lösung geschaffen, um die zuvor beschrieben Situation galant zu umgehen  – zu mindestens für Apple-User. Egal ob ich das iPhone oder auch einen Mac nutze, ich schreibe in iMessage eine Text-Nachricht und kann diese an jeden beliebigen Kontakt mit einer Handy-Nummer versenden. Wer ebenfalls ein Apple Gerät oder die iCloud nutzt bekommt eine iMessage, alle anderen eine SMS. Aus Sicht des Apple-Anwenders die beste und komfortabelste Lösung – und wie wir durch einschlägige Berichte wissen, auch eine der sichersten.

Apple hat es aber noch weiter getrieben, selbst das Telefonieren via iMessage ist möglich. Leider hat Apple jedoch nicht vor iMessage auch für andere Betriebsysteme/Plattformen anzubieten. So wird es in naher Zukunft also wohl keine Windows oder Android Version geben. Obwohl prinzipiell offen, ist iMessage in gewisser Weise damit auch wieder nur ein Sandkasten – was sehr bedauerlich ist, keine Frage.

Jetzige MArktSplitterung kann/darf nur Brückentechnologie sein

Man stelle sich mal vor beim Telefonieren wäre es ähnlich wie jetzt mit den Messengern. Ich kann nur mit jemanden Telefonieren, wenn der auch die gleiche Telefon-App hat (bspw. Skype). Den Wahnsinn, den solch ein App-Gehampel für das Telefonieren bedeuten würde, kann man sich leicht vorstellen.

Auch für Nachrichten-Apps wird diese „Hersteller-Gängelung“ auf Dauer keine adäquate Lösung bleiben können. Es bedarf einer anderen Herangehensweise, um eine technologisch sinnvolle wie praktikabel nutzbare Nachrichten-App zu etablieren. Als abstrakte Analogie ist es vielleicht ähnlich wie im Office-Bereich vorstellbar. Es kann gerne mehrere Oberflächen geben (MS, OpenOffice, Pages, u.a.), aber das zu versenden Datenpaket muss von allen erzeugt und auch gelesen werden können. Oder um es aus der Perspektive der Telefonie zu beschreiben, trotz 100te verschiedener Handy-Fabrikate, können untereinander doch alle miteinander telefonieren – einfach so.

Ein Protokoll, um sie alle zu „KNECHTEN“

Es bedürfte letztendlich eines standardisiertem Messenger-Protokolls das alle Nachrichtendienste und deren Apps für sich lizenzieren und nutzen könnten. Darauf aufgesetzt oder drum herum gebaut, könnte jede Nachrichten-App dann immer noch diverse Exklusiv-Angebote ermöglichen, aber die Kernkommunikation muss über alle Messanger gewährleistet sein.

Eigentlich gibt es das schon, denn das Internet funktioniert als solches genau so! Und zum Glück hat sich durch die breite Akzeptanz und dem Einsatz von Standards wie bspw. HTML5 oder CSS3 aus Sicht der Anwender / Nutzer die richtige Entwicklung etabliert. Langjährige Internetnutzer werden sich bestimmt noch an Meldung wie diese erinnern: „Diese Website ist für Browser XYZ optimiert.“

Trotz eines Protokolls könnte es, ähnlich wie es viele dezentrale Web-Server gibt, auch dezentrale Kommunikations-Server geben. D.h. die Kommunikationsdienste für Messenger-Dienste könnten Provider unabhängig funktionieren, trotz oder auch gerade wegen standardisierter Protokolle.

Vielleicht ist das alles noch Utopie, aber so stelle ich mir aus Sicht des Anwenders die Zukunft vor. Und in der Retrospektive können wir ähnliche Entwicklungen auch immer wieder entdecken. Zuerst möchte jeder Hersteller sein Stück vom Kuchen alleine haben, doch nach und nach stellen sich dann die Synergien heraus und es wächst zusammen, was zusammen gehört.

Nur Fliegen fliegen Fliegen hinterher… oder warum ich WhatsApp ablehne

Zurück zur Gegenwart und damit abschließend wie angekündigt noch eine Anmerkung zum Platzhirsche auf dem Markt der Messenger: WhatsApp (WA)
Das Grundproblem von WA ist, ob jetzt verschlüsselt oder nicht, dass alle Telefonnummern mit Namen aus dem Adressbuch des jeweiligen Nutzers auf die WA-Server hoch geladen und synchronisiert werden. Anders gesagt, obwohl ich selber kein WA nutze, liegt meine Telefonnummer inkl. Namenszuordnung trotzdem auf den Servern von WA, weil z.B. meine Bekannten durch die WA-Nutzung  diese Daten billigend zur Verfügung gestellt haben. Der Komfort dazu ist klar, die WhatsApp-Nutzer werden so identifiziert und server-seitig „zusammengebracht“.

finger-769300_1280WA-Nutzer sollten sich aber darüber klar werden, dass sie sich durch die unbedachte Weitergabe ihrer vermeintlich eigenen Daten am Rande der Legalität bewegen. Im Kern machen sie sich der Datenhehlerei und des Datenmissbrauchs schuldig.

Doch es geht noch grotesker. Ich kenne Firmen, in deren IT-Abteilungen der Datenschutz aber sowas von weit oben aufgehangen ist, alles ist Top-Secret und viele Handy-Dienste werden extra gesperrt, doch im gleichem Atemzug wird dann die Installation von WA auf den Firmen-Handys zugelassen… Finde den Fehler!

Von Medien und Konsum

In dem Kontext möchte ich auch erwähnen, dass laut AGB und der Datenschutzerklärung von WA (Paragraph 9)  die Nutzung deren Dienste erst ab 16 Jahren und unter vollem Verständnis der zuvor genannten Erklärungen erlaubt ist. Leider muss ich beobachten, dass schon unter 10-jährige WA nutzen „dürfen“…

Es geht mir bei dieser Darstellung nicht darum jemanden einzuschüchtern oder zu verunsichern und bei weitem will ich hier nicht den Datenschutz-Papst oder den Moral-Apostel mimen. Die Anwender’innen solcher Dienste sollten sich aber mehr darüber bewusst werden, was sie da eigentlichen machen oder unterstützen. Hier geht es klar um den großen Bereich der Medien- oder auch Konsumkompetenz. Am Beispiel von WA wird es sehr deutlich was darunter zu verstehen ist.

Weitere Informationen zum Thema Medienkompetenz – Sprechen Sie mich an

  • Einsatz neuer Medien in Beruf und Schule – für sich selber oder auch für Ihre Kinder
  • Medienkompetenz als Thema im Unterricht

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WWDC 2016: Alles für die Entwickler – Alles für die Nutzer

(Bild: Screenshot Homepage Apple)

 

Ohne Entwickler geht nichts – aber der Anwender und das Nutzererlebnis muss im Mittelpunkt stehen

Das ist das Credo der diesjährigen Apple Entwicklerkonferenz und die Botschaft dahinter ist klar. Apple will seine führende Rolle hinsichtlich der leichten und sicheren Bedienung von modernen IT-Geräten nicht nur behaupten, sondern deutlich ausbauen.

(Bild: Screenshot Homepage Apple)
(Bild: Screenshot Homepage Apple)

Dazu wurden nun viele der in den letzten Monaten aufkommenden Wünsche seitens der Entwicklergemeinde umgesetzt. Die jetzt von Apple vorgestellten neuen Versionen der Betriebssysteme – vom Desktop bis zur Uhr – bereiten dazu den Boden für neue Möglichkeiten der Interaktion und Interoperabilität zwischen Programmen und natürlich den einzelnen Apple-Geräten selber! Darüber hinaus werden mit dieser „Öffnung“ gezielt Hersteller von Autos oder auch Komponenten der Heimautomation adressiert. Gerade der letzte Schritt bietet unglaublich tolle Möglichkeiten.

Wer den Markt der Heimautomation oder auch Gebäudesteuerung in den letzten Jahren verfolgt hat, weiß dass die Industrie sich mit der Einigung auf herstellerübergreifende Standards schwer tut. Das ist ähnlich wie mit den 25 Fernbedienungen für Fernsehen, DVD-Player und Hifi-Anlage. So wie ich es verstehe, bietet Apple letztendlich eine Plattform (Schnittstellen) an, über dem alle Geräte entsprechend eingebunden werden können. Apple revolutioniert nicht zum ersten Mal einen „verstockten“ Markt – und tut es aus Sicht der Anwenders hoffentlich auch nicht das letzte Mal…

Apple hat an der Stelle klar den Vorteil ein funktionierendes Öko-System zu haben, das zu recht das Vertrauen der Benutzer’innen darin hat, dass die Bedienung praxistauglich bleibt und nicht zu kryptischen Programmieraufwand wird, nur um z.B. alle Rollläden eines Gebäudes auf Knopfdruck oder per Sprachbefehl runterfahren zu lassen…

Jeder kann programmieren
(Bild: Screenshot Homepage Apple)
(Bild: Screenshot Homepage Apple)

Neben der grundsätzlichen Weiterentwicklung der Programmiersprache SWIFT macht Apple es ernst und veröffentlicht speziell zum Erlernen des Programmierens eine spezielle Entwicklungssoftware für Kinder, bzw.  auch für alle potenziellen Neueinsteiger: SWIFT Playground

Aus meiner Sicht die wichtigsten Vorstellungen von Apple. Es ist mehr als überfällig, dass Kinder eigentlich bereits in den Schulen mit dem Programmieren in Berührung kommen. Genauso, wie es Englisch in den Grundschulen gibt, sollte es auch ein IT-Unterrichtsfach geben. Unabhängig davon hat Apple mit SWIFT Playground etwas geschaffen, um den Einstieg ins Programmieren zu erleichtern. Die Software wird kostenfrei zur Verfügung gestellt. Auch wenn ich kein Kind mehr bin, aber ich freue mich sehr auf die App und werde sie ausgiebig testen und von meinen Töchtern (10 Jahre) testen lassen.

Eine Keynote mit Meilensteincharakter
(Bild: Screenshot Homepage Apple)
(Bild: Screenshot Homepage Apple)

Die heutige Vorstellung war aus meiner Sicht einer der besten Keynotes der letzten drei Jahre, die nicht nur dem „Featurismus“ huldigt, sondern klar die Perspektive der Anwender und der Anwendungen fokussiert hat.

Apple hat über die letzten Jahren mit den vier Gerätegattungen Mac, iPhone/iPad, AppleTV und AppleWatch vier Säulen aufgebaut, die nun anfangen das tragende Fundament für ein Gesamtkonzept zu bilden. Mit diesem Gesamtkonzept wird nicht nur der gesamte Arbeits- und Lebensbereich von einzelnen Menschen aber auch Gruppen angesprochen, sondern es stellt in seiner Gesamtheit ein absolutes Alleinstellungsmerkmal dar.

Eine interessante neue Funktion der Apple Watch ist das SOS-Notsignal. Hier kann ein Hilferuf abgesetzt werden – ob nun wegen eines Unfalls oder auch einer gefährlichen Situation.

Weiter Details zu den Neuerungen
macOS
– iOS
– watchOS
– Swift Playgrounds

Video zur Entwicklerkonferenz anschauen

 

Privatsphäre und Datenschutz als Markenkern

Apple positioniert sich klar zum Datenschutz und zur Wahrung der Privatsphäre. Alle Dienste und der benötigte Datenaustausch sind in allen Geräten Ende-zu-Ende-Verschüsselt. Persönliche Daten, z.B. in Bezug auf Gesichtserkennung bei Fotos verbleiben entweder auf den Geräten oder liegen nur verschlüsselt auf den Servern. Dieses Bekenntnis, bzw. die technische Umsetzung zum Schutz von persönlichen Informationen oder eben auch Betriebsdaten bedingt sich einfach auf Grund der hohen Verknüpfung von Diensten und Geräten. Apple hat mit seiner Auseinandersetzung mit der NSA bereits gezeigt, dass Datenschutz und Privatsphäre eine Menschenrecht darstellt. Apple übernimmt mit dieser Strategie auch eine klare Vorbildfunktion für die gesamte Branche.

macOS / iOS / tvOS / watchOS – Öffentliche Beta-Version ab July verfügbar
(Bild: Screenshot Homepage Apple)
(Bild: Screenshot Homepage Apple)

Auf der amerikanischen Homepage werden die neuen Versionen bereits entsprechend promoted. Nach dieser Keynote bin ich mehr als gespannt auf die kommenden Betriebssystemversionen. Leider werden einige ältere Geräte wohl nicht mehr unterstützt werden. So fallen wahrscheinlich iPhone-4 Generationen oder auch Mac von vor 2009 durchs Raster. Die genaue Liste der unterstützten Geräte ist aber noch nicht offiziell.

Da ich mich zum Beta-Programm angemeldet habe werde ich mir die neun Funktionen als bald möglich anschauen und sukzessive hier im Blog über meine Erfahrungen berichten.

Wie gesagt, mich hat speziell die Lernumgebung für künftige Entwickler „Swift Playgrounds“ angesprochen. Wr weiß, evtl. biete ich hierzu selber Schulungen an – für Kinder und junggebliebene Erwachsene 🙂
Stay tuned…


 

GraphicConverter 10 – Mac-Software-Evergreen in neuer Version

Seit über 20 Jahren das Universalgenie für Bilder und Bildformate am Mac.
comp GC Icon-Design
Entwicklung Icon-Design (Quelle: lemkesoft.de / Comp.: AS/Junctus)